Die Ladeklappe nimmt Gestalt an

Quellen: Bing Fotosuche

Es sind wieder einige Stunden Messarbeit und diffiziles, skizzieren auf kleinsten PS-Plattenteilen zusammen gekommen. Hierzu lasse ich jetzt aber Bilder sprechen…

Zunächst wieder das Original…

Begonnen hat dieser Bauabschnitt mit dem Ausarbeiten eines Formteils, dass im Original die obere, aufgeprägte Blechstruktur darstellen soll. Es wurde nach einer Papierschablone, aus einer im letzten Beitrag beschriebenen Pausvorlage erstellt. Als Untergrund ist bereits die ebenfalls neu ausgeschnitte Rohvorlage der Heckklappe sichtbar.

Der nachfolgende Schritt benötigte 4 Bohrungen an den jeweiligen Ecken der Aussparung, für den nach innen abgesetzten Schriftzug. Mit dem Cuttermesser dann die Aussparung heraustrennen und laaange schleifen und schaben, bis alles perfekt gerade und sauber herausgearbeitet ist.

Die Mulde war eine kleine Herausforderung, da die Tiefe der Blechstruktur nirgends dokumentiert ist. Aus den Vorlagenbildern ist lediglich erkennbar, dass die untere Schräge einen kleineren Winkel aufweisst und die obere deutlich stärker abgewinkelt ist. Also galt es ein optisch ausgewogenes Bild zu gestalten. Das hier abgebildete, mittlere Element wurde somit erst grob ausgeschnitten und dann Zug um Zug in die Aussparung eingepasst. Dazu habe ich die sichtbaren Kanten auf der Rückseite zart eingeritzt und im Schraubstock sauber nach vorne gebogen. Es ist schwerlich mit Worten zu beschreiben, wie oft das Teil ein- und ausgebaut werden musste, bis es meinem Anspruch genügte.

Die Seitenteile wurde zunächst grob ausgeschnitten und nach dem Schleifen einer passenden Auflagefläche aufgeklebt. Die Verklebung mit der vorgeformten Mulde erfolgte nur punktuell und wurde zunächst mit Krepp fixiert. Hatte ich doch im Laufe der Arbeiten schon befürchtet, das die Ritzung der PS-Platte bricht und die Fixierung damit extrem erschwert. Vermutlich hätte ich das Bauteil dann neu angefertigt…😒

In einem weiteren Schritt, wurde die bisher eindimensionale Ladeklappe in Verlängerung der vorhandenen Aussparung ebenfalls geritzt. Diese Mal von aussen und an die Form der Kotflügelecken angepasst. Auch wieder im Schraubstock, immer unter Zuhilfenahme von Alu-Schutzbacken. Am oberen Rand muss noch etwas Material hinterlegt werden, um den Abschluss final an den Kotflügelverlauf anzupassen. Das gefällt mir bisher schon ausgesprochen gut… 😍

Und noch einmal aus einer weiteren Perspektive…

Sobald die Mulde getrocknet ist und erst damit ausreichende Stabilität aufweisst, wird sie in dieser Aussparung ihren endgültigen Platz finden. Das wird allerdings noch einige Schleifarbeit nach sich ziehen, da ich die „Einpresstiefe“ noch etwas reduzieren will. In einem der nächsten Schritte, werde ich dann die beiden Abschlüsse unterhalb der Rücklichter herstellen und eine stabile und intelligente Lösung für die Heckklappenscharniere austüfteln.

Wird schnellstmöglich fortgesetzt…

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