Bau eines Wasserbehälters


English Version

Wasser ist im Amazonas in der Regel reichlich vorhanden. Um das Wasser bei Bedarf auch zur Verfügung zu haben, ist eine gewisse Vorratshaltung sinnvoll. Unbehandeltes Oberflächenwasser wäre für u.a. die Körperpflege geeignet. Hier würden die Niederschläge über eine Regenrinne gesammelt und nach unten geführt.

Die Regenrinne habe ich praktischerweise aus einem Holzstamm angefertigt. Zuerst mit dem Stechbeitel eine ebene Fläche abtragen und weiter mit Fräser und Schnitzwerkzeugen ausgehöhlt. Das Ergebnis wie folgt.

Für die Befestigung der Rinne, habe ich aus Zinkblechstreifen Halterungen gebogen.

Für den Übergang auf ein Fallrohr, kam noch ein Wasserkasten hinzu. Aus Zinkblech und fünf Einzelteilen zusammengelötet.

Ein eingelötetes Rohrstück führt das Wasser über ein Kunststoffrohr nach unten. Alles mehr oder weniger improvisiert.

Für das gesammelte Wasser brauchte es auch einen Behälter. Eisstiele wurden dazu leicht konisch angeschliffen.

Um die Hölzchen bei der Montage zu fixieren, hatte ich einen flachen Kunststoffbecher ausgewählt. Ein aufgesetztes Glas mit Deckel hielt alles einigermaßen aufrecht. Es war eine richtige Fummelei. Gummibänder hielten solange alles zusammen.

Für das sehr instabile Gebilde wurden daher zwei Deckel ausgesägt und mit dem Fräsmotor auf Maß geschliffen. So war die erste Hürde geschafft. Eine innere Abstützung und die Gummibänder hielten den Wasserbottich für erste in Form.

Damit der Aufbau auch realistisch wird, wurden noch zwei Metallbänder hergestellt. Nachfolgend die Teile für den Aufbau.

Grob fixiert, wird die spätere Form und der Aufbau erkennbar.

Um für die finale Montage alles zu verbinden, wurden die Hölzchen mit Krepppapier auf der Innenseite verbunden. Oben und unten wurde Holzleim, mit einem Holzstück, in den Fugen verteilt. Die Kanten hatte ich dazu vorher noch angefast. Der dann folgende Aufbau war eine kleine Herausforderung. Den unteren Ring und den Boden ausrichten. Dann das Gebilde langsam rollen und gleichzeitig aufrichten. Über den Boden stülpen, irgendwie aufrecht halten und den Ring hochziehen, bis sich die untere Rundung entwickelt. Vier Hände wären perfekt gewesen, aber mit etwas Fluchen und einem Stoßgebet entstand letztendlich die Kontur.

Die wurde dann mit dem oberen Spannband und dem Deckel endgültig stabilisiert. Ein aufgesetztes Gewicht baut die Vorspannung auf, damit auch alles an seinem Platz bleibt. Dabei muss auch auf die gleichmäßige Form des Behälters beachtet werden. Bei noch nicht ausgehärtetem Leim kann der Körper noch in sich verdreht und zentriert werden.

Der Moment des kleinen Triumphs über die Erdanziehungskraft…

So könnte das Wasser nun seinen Weg in den maßstäblich ca. 450 Liter großen Wasserbottich nehmen. Der Deckel erhielt noch eine rustikale Beplankung aus bearbeiteten Eisstielen.

Wird schnellstmöglich fortgesetzt…

English Version

Construction of a water tank


Water is generally abundant in the Amazon. In order to have water available when needed, it makes sense to store a certain amount. Untreated surface water would be suitable for personal hygiene, among other things. Here, precipitation would be collected via a rain gutter and directed downward.

I conveniently made the rain gutter from a log. First, I used a chisel to create a flat surface and then hollowed it out with a milling cutter and carving tools. The result is as follows.

To attach the gutter, I bent brackets out of zinc sheet strips.

A water tank was added for the transition to a downpipe. It was soldered together from zinc sheet and five individual parts.

A soldered piece of pipe leads the water down through a plastic pipe. Everything was more or less improvised.

A container was also needed for the collected water. Ice cream sticks were sanded down to a slight cone shape for this purpose.

To secure the sticks during assembly, I chose a flat plastic cup. A glass with a lid held everything reasonably upright. It was quite fiddly work. Rubber bands held everything together for the time being.

Two lids were therefore sawn out for the very unstable structure and sanded to size with a milling motor. That was the first hurdle overcome. An internal support and the rubber bands kept the water trough in shape for the time being.

To make the structure realistic, two metal bands were also made. Below are the parts for the structure.

Roughly fixed in place, the final shape and structure become apparent.

To connect everything for the final assembly, the pieces of wood were joined with crepe paper on the inside. Wood glue was spread in the joints at the top and bottom using a piece of wood. I had touched up the edges beforehand. The subsequent construction was a bit of a challenge. Align the lower ring and the bottom. Then slowly roll the structure and raise it at the same time. Pull it over the base, somehow keep it upright, and pull up the ring until the lower curve develops. Four hands would have been perfect, but with a little swearing and a quick prayer, the contour was finally created.

This was then finally stabilized with the upper tension band and the lid. A weight is placed on top to build up the preload so that everything stays in place. It is also important to ensure that the container is evenly shaped. If the glue has not yet hardened, the body can still be twisted and centered.
The moment of small triumph over gravity…

Now the water could make its way into the water tank, which has a capacity of approximately 450 liters. The lid was given a rustic planking made from processed ice cream sticks.

Will be continued as soon as possible…

Translation, with the kind support of deepl.com

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